::Navigation

Home
Aktuelles
Grenzland 2011
Aktuelle Termine
Wertungsspiele
Verein
Fotos
Mitgliederbereich
SZ Serie
Gästebuch
Links
Kontakt
Impressum


:: Navigation II

Neuaufnahmen
Konzert
Vorbestellung
Sommerfest
1. Probe
Neuaufnahmen
Jugendwochenende
JHV 2011
Archiv 2010
Archiv 2009
Archiv 2008
Archiv 2007
 


Weit mehr als Schützenfestmusik

Ein Spielmannszug kann nicht nur Schützenfestmusik machen. Worin liegt die Faszination dieser Musik? „Es liegt in der Instrumentenauswahl die beim Spielmannszug begrenzt ist“, erklärte Werner Vestsrick.

Die Musiker des Spielmannszuges Heiden habe sich die Winterpause in diesem Jahr redlich verdient. Denn neben den regelmäßigen Auftritten bei Schützenfesten sowie Wertungsspielen, gaben die Musiker zum Abschluss des Jahres in einem Konzert einen tollen Überblick über die Bandbreite der musikalischen Unterhaltung. Und dafür stand im Vorfeld eine Menge Probenarbeit an. Doch im Nachhinein, da sind sich alle Beteiligten einig, hat sich dieser Aufwand gelohnt!

 

Die musikalische Reise begann in Amerika. Mit dem flotten Marsch „National Emblem“ gelang der Einstieg in einen sehr unterhaltsamen Abend, der mit mehreren Highlights aufwartete. Die Zuhörer in der vollbesetzten Westmünsterlandhalle in Heiden durften gespannt sein.

Die gedankliche Reise ging mit dem anspruchsvollen Musikstück „Lord Tullamore“ in Richtung Irland, bevor mit dem Stück „Glasnost“ Szenen aus Russland beschrieben wurden. Die eingängigen Melodien dieser Stücke gingen unter die Haut und nahmen die Zuhörer mit auf die Reise. Weitere Stationen waren Südamerika mit dem Sousa March Carnival und der Ausflug nach Nordafrika mit dem Ägyptischen Marsch von Johann Strauss.

Eine gelungene Ergänzung zu den musikalischen Leistungen des Orchesters, die abwechselnd von Andreas Pels und Michael Roski dirigiert wurden, bot die Moderatorin Ester Münch aus Bochum, die mit humoristischen Einlagen als Putzfrau Waltraud Ehlert durch den Großteil des Konzertes führte. Kleinere Umbauphasen wusste Sie gekonnt zu überbrücken. An den Gesichtern im Publikum war nicht zu übersehen, dass ihr Part voll den Nerv der Zuschauer getroffen hatte.

Eine dieser Überbrückungsphasen konnte der Jugendspielmannszug für sich nutzen, um im Rampenlicht Platz zu nehmen. Gekonnt nahmen die Jugendlichen das Publikum wieder mit in Richtung Afrika. Mit den Stücken „Zambesi“ und „Can you feel the Love tonight“ brachten auch die unter 22 – jährigen Musiker ein kontrastreiches Programm auf die Bühne.

Nach einer Verschnaufpause für Musiker und Zuhörer war Showtime angesagt. Die Schlagzeuger hatten sich traditionell einige Slapstick Einlagen einfallen lassen, und brachten die Bühne beim „Freibier-Rap“ zum beben. Musik mit Kochlöffeln gehörte ebenfalls zum Programm: „Eine kleine Tischmusik“.

Zurück in das Konzert wurden die Zuhörer und Zuschauer mit einem klassischen Marsch geholt. „Klar zum Gefecht“ hieß es zu Beginn des zweiten Konzertteils. Und weiter ging es, in einem äußerst abwechslungsreichen Musikrepertoire, in den Wilden Westen. Die Musiker brachten mit „Moment for Morricone“ einen Hauch von Cowboys in die Halle.

Abschließend ging es mit der Österreichischen „Feuerfest Polka“, über den von Ralph Siegel komponierten Klassiker „Moskau“, auf eine Rasante Schlittenfahrt in einer musikalische Interpretation mit „Sleigh Ride“.  

Das faszinierende Konzert endete schließlich mit mehreren Zugaben, nachdem die Moderatorin Esther Münch, nun in edlem Abendkleid, die Zuhörer verabschiedete und die Leistung der einzelnen Musiker, Ausbilder sowie die Arbeit der vielen Helfer im Hintergrund würdigte.